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Familienkonzert hatte großen Erfolg

Plakat zum Familienkonzert

Alle, die  sich am 3. Oktober  ins  Ev. Gemeindezentrum Müllenbach aufgemacht hatten,wurden  dafür mit einem musikalischen Leckerbissen besonderer Art belohnt. Abwechselnd traten dort die verschiedenen Kinderchorgruppen und der  Ev. Kirchenchor Müllenbach auf.

Das Konzert begann und endete mit den "Noten–Chaoten", die sich an diesem Nachmittag gar nicht chaotisch, sondern sehr vorbildlich zeigten und ihre Freude am Singen und Musizieren zum Ausdruck brachten. Fröhliche Kinderaugen strahlten die Zuhörer an und beim  Lied "Alles jubelt, alles singt…" sprangen die jungen Sängerinnen und Sänger auch noch an den richtigen Stellen in die Höhe. In einigen Liedern zeigten die Kinder auch keinerlei Scheu vor Sologesang
und bewältigten diesen meisterlich.

Die Teenie – Gruppe des Kinderchors zeigte aus ihrem Repertoire anspruchsvolle Lieder, die teils in Englisch gesungen wurden. Aus den Zuschauerreihen konnte man  besonders während des Liedes "Nessaja" Aussprüche, wie "Toll!" oder "Gut gemacht!" hören. Die Flötengruppe bereicherte die musikalischen Darbietungen der Noten-Chaoten mit einigen Flötenliedern und brachte die Flötentöne gekonnt dar.
Petra Meister, die Leiterin dieser Chöre und auch des Kirchenchores zeigte am Tag  vor dem Erntedanksonntag, dass ihre Arbeit mit den Kindern sehr gute Früchte trägt.

Aber auch die allerjüngsten Kinder, die Kinder des Liedergartens, stellten ihr Können unter Beweis. Mit ihrer Leiterin Sandra Machinek machten sie sich auf eine musikalische Reise ins Indianerland und zeigten, was Indianerkinder den ganzen Tag machen. Die indianische Begrüßung hatten auch die Zuschauer schnell gelernt und es schallte lautes "Hojahe" durch den Saal. Ihr "Feuer, Feuer an - Gesang" und das "Knister, Knister…" ließ das Lagerfeuer mitten im Gemeindezentrum imaginär auflodern. Viel Beifall war ihnen sicher als sie, mit Indianerstirnband und Feder geschmückt, am Ende ihres Beitrags aus dem Saal ritten.

Das Ev. Familienzentrum  Müllenbach freut sich, dass die Kinderchöre, die von ihm teilweise erst vor einem Jahr gegründet wurden, so gut angenommen werden. Sie sind eine große Bereicherung für die Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde.

Der  gastgebende Kirchenchor zeigte sich an diesem Nachmittag in seinen Beiträgen international. Afrikanisch, holländisch, englisch, schwedisch und natürlich deutsch erschollen die Lieder und nicht nur die Kinder zeigten sich "Manchmal laut und rockig…",  sondern die Erwachsenen machten es ihnen mit ihrer Darbietung  des Udo Jürgens Lied "Mit 66 Jahren" nach und zeigten eine eigenwillige Performance dazu.

Während der Konzertpause wurden allen Gästen Kuchen und Getränke angeboten. Wie Renate Nentwig, die Kirchenchorvorsitzende, in ihrer Begrüßung erklärte, werden die hierfür in die Sparschweinchen gegebenen Spenden und die Türkollekte für Projekte  unserer Kinderchöre verwandt. Danke schön an alle Spender.

"Ich will singen, lass mich doch!" hieß es in einem Lied der Noten–Chaoten an diesem Nachmittag. Gut, dass man die Chöre an diesem Tag ließ und sie mit ihrem Gesang anderen Freude bereiten konnten, dass es auch ihnen selber Freude machte, konnten die Zuhörer an diesem Nachmittag spüren.

Alle Chöre freuen sich jederzeit über sangesfreudigen Zuwuchs. Wer Lust bekommen hat mitzusingen, ist dazu herzlich eingeladen.